Storytelling für mehr Engagement in COYO

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arrow-right Alle Blogbeiträge Veröffentlicht am 22.11.2021

Wenn es um Engagement geht, haben Storytelling-Inhalte unter allen redaktionellen Formaten für die Interne Kommunikation das größte Potenzial. Warum? Weil Menschen auf Menschen viel besser reagieren als auf Fakten. 

Storytelling, was’n das?

Um diese Aussage zu verstehen, muss man vielleicht zunächst erklären, wovon hier die Rede ist. Einfach gesagt: Storytelling wird verstanden als Kommunikationstaktik, die Fakten aus einer persönlichen Perspektive vermittelt. Anders gesagt: Mitarbeitende werden nicht mit Excels, Balkengrafiken und abstrakt formulierten Bullet Points zur Strategie oder Projektentwicklung allein gelassen, sondern die Informationen werden Ihnen durch persönliche Statements oder spezielle Beispiele vermittelt. Das können individuelle Projektberichte genauso sein, wie saftige Anekdoten, Fuck-Up Posts eines Projektmanagers, oder eine Reportage über den Tagesablauf des CEOs. Ob das Ganze als Text Bildergalerie, Podcast oder Video ausgespielt wird und, ob der Content kurz oder lang ist, ist dabei zunächst einmal egal. Hauptsache ein Mensch steht als Kommunikator im Mittelpunkt.

Es gäbe viel darüber zu schreiben, warum Storys, die mit Menschen arbeiten, besser funktionieren als solche, die nur Fakten nennen. Das hat viel mit Spiegelneuronen zu tun, mit Ocytocyn und diversen Erkenntnissen der kognitiven Psychologie, wie sie z.B. im Buch „Schnelles Denken. Langsames Denken“ von Daniel Kahneman zu finden sind. Am Ende läuft alles aber darauf hinaus, dass wir auf menschliche Emotionen intuitiver und schneller reagieren als auf „pure“ Fakten.

Storytelling über ein Social Intranet?

Die Herausforderung dabei ist, dass viele Intranet-Plattformen denkbar ungeeignet sind, um Storytelling-Formate abzubilden. Sie fokussieren häufig die Service- und Dokumentations-Komponenten sehr stark und bieten wenig, wenn es um attraktives Content Management und Dialog geht. Für inhaltlich und kreativ denkende Menschen ist das die Hölle. Man kann mit einer Plattform, die nichts anderes als ein aufgebohrtes SharePoint ist, keine Geschichten erzählen. Und die Kunden können es dann auch nicht.

Was hat COYO damit zu tun?

1. Die Timeline

Die Timeline App ist perfekt, um ad hoc von persönlichen Erlebnissen zu berichten. Jeder, wirklich jeder, kann zu jedem Zeitpunkt seinen Beitrag leisten und einer breiten (internen) Öffentlichkeit seine persönliche Perspektive darstellen.

2. Der Blog

Noch besser geht das mit der Blog App, die es auf Basis des sehr einfach zu bedienenden Rich-Text-Editors möglich macht, auch längere Meinungs- oder Erlebnis-Pieces zu erzählen und ansprechend zu gestalten.

 

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3. Die Forum App

Und dann ist da schließlich die häufig unterschätzte Forum App. Wie eine „Timeline auf Speed“ kann jeder Nutzer niedrigschwellig seine eigenen kleinen Reportagen anfertigen – sogar mit ansprechenden Formatierungen und diversen Medienformaten wie z.B. Videos. Und das, wie der Name schon sagt, nicht nur als Monolog, sondern im Dialog mit anderen.

Wenn wir nun noch bedenken, dass die (hauptverantwortlichen) Redakteure dank der Inhalte-App und des Hero-Widgets sehr kreative Möglichkeiten haben, Inhalte zu inszenieren und ins Rampenlicht zu rücken, erschließt sich vielleicht, warum Content-Spezialisten COYO so lieben.

Ein paar Ansätze, um das Engagement zu steigern

Mit COYO können einige großartige Content Formate für mehr Engagement perfekt umgesetzt werden.

Da ist zum Beispiel das Format „1 Zukunft, 5 Meinungen“, um den internen Dialog in Gang zu bringen. Es wird ein Thema oder eine These in den Raum gestellt und fünf Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, darauf zu reagieren. Mit der Blog- oder Forum-App ist das kein Problem. Das ist oft ein toller Startpunkt für eine unternehmensweite Diskussion.

Auch das Format „Roter Faden“ kann das Engagement nachhaltig steigern: Ein Kollege stellt sich und seine bzw. ihre Aufgaben, Besonderheiten in der Zweigstelle oder am Standort vor und fotografiert sich dabei mit einem roten Band. Dann benennt er einen Mitarbeitenden an einem anderen Standort und nominiert diesen für das nächste Porträt und übergibt damit praktisch den roten Faden. Die Inhalte-App bietet für jeden dieser „Fäden“ eine perfekte Umgebung, weil der Rich Text Editor alle Möglichkeiten bietet, sich darzustellen und für die nächsten Kollegen sogar ein Video aufzunehmen. Für die Nominierungen kann man natürlich auch die Timeline und @mentions nutzen.

Ein weiteres beliebtes Storytelling-Format ist „Ein Tag mit...“. Es begleitet einen Mitarbeitenden des Unternehmens und schaut ihm bei der Arbeit über die Schulter. Das kann entweder von der Person selbst dokumentiert werden, oder vom IK-Team. Gerade bei Change-Projekten wird der Stand von Projekten und Teams durch so ein Format schneller deutlich, als durch offizielle Berichte. Ob Blog, Forum oder Timeline – die Möglichkeiten sind zahlreich. Und die COYO-App ermöglicht dies sogar für Positionen, die nicht schreibtischgebunden arbeiten  oder viel unterwegs sein müssen. Wieso also nicht ein Road Movie drehen? 

Was bringt mir das?

Die Content-Verantwortlichen haben also viele Möglichkeiten, die Persönlichkeiten der „Storyteller“ zu einzubeziehen – z.B. durch ein Seitentemplate, das die Diskutanten aus dem Blog präsentiert oder mit einem Hero-Widget, der die Protagonisten der „Ein Tag mit ...“ Serie inszeniert. COYO bietet alle Tools, redaktionell anspruchsvolles und kreatives Storytelling umzusetzen, ganz besonders dort, wo es gebraucht wird, nämlich in Change Projekten oder bei der Strategiekommunikation. Dieses Thema hat Emil Mehicic in seiner Forschungsarbeit unter dem Titel „Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten von Storytelling für die Überwindung von Widerständen im Change Prozess“ eingehend erläutert. 

Hier zum Abschluss drei der spezifischen Potenziale des Storytellings, die auf Basis zahlreicher Experteninterviews eruiert wurden:

1. Storytelling kann den Change Prozess und die damit einhergehende Veränderung samt den Vorteilen für Mitarbeitende greifbar machen und konkretisieren.

2. Storytelling hat das Potenzial, Mitarbeitende emotional für die Veränderung vorzubereiten und sie für den Change Prozess abzuholen.

3. Storytelling hat das Potenzial, „Change-Betroffene“ zu „Change-Beteiligten“ zu machen.

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Zusammengefasst heißt das:

COYO kann jeden Change Prozess und die damit einhergehende Veränderung samt den Vorteilen für Mitarbeitende greifbar machen und konkretisieren. Es hat das Potenzial, Mitarbeitende emotional für Veränderungen vorzubereiten und sie für den Change Prozess abzuholen. So kann man „Change-Betroffene“ zu „Change-Beteiligten“ zu machen.

Oder noch einfacher: COYO ist eine Chance, Menschen in den Mittelpunkt der zahlreichen Veränderungen in modernen Unternehmen zu stellen.

 

👉🏻 Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag von Carsten Rossi, Geschäftsführer bei COYO Partner Kammann Rossi.

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Autor

Carsten Rossi

Carsten Rossi ist Geschäftsführer bei Kammann Rossi. Sein Hauptaugenmerk gilt der Content Transformation seiner Kunden aus Unternehmenskommunikation und Marketing. Nach einem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft arbeitete er als Kommunikationsberater für die Europäische Union und später auch für Kunden in den USA. 1997 gründete er seine erste Agentur. Als Berater für die Deutsche Bahn, Continental, Evonik und Liebherr entwickelt er Konzepte für Magazine, Content Hubs und Kampagnen in der Internen und Externen Kommunikation. Seine Spezialität ist der Einsatz als Storyteller von großen und kleinen Geschichten für den Erfolg von Unternehmen. Er ist aktiv im BVDW und CMF und regelmäßiger Speaker auf Branchenevents.

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