Warum 2021 nichts mehr ohne Remote Recruiting geht und wie ihr es richtig macht

Alle Blogbeiträge Veröffentlicht am 13.01.2021

Das vergangene Jahr stieß durch mehrere Lockdowns, Social Distancing und Remote Work viele Veränderungen in der Internen Kommunikation an – so auch im Recruiting und Onboarding von neuen Mitarbeitern. 2021 wird ein Großteil der Arbeitnehmer weiterhin aus dem Home-Office arbeiten – das gilt auch für HR-Teams und Recruiter. Digitale Prozesse um  neue Talente an Bord zu holen, müssen jetzt schnell etabliert werden, wenn man den War For Talents nicht verlieren will. Klingt nach großem Transformationsdruck? Ist es auch. Darum verraten wir euch, wie das Ganze aussehen kann und, warum Remote Recruiting durchaus Vorteile mit sich bringt.

 

Wie kann so ein digitaler Recruiting-Prozess aussehen?

Die Erstgespräche mit Bewerbern finden bereits bei vielen Unternehmen über Zoom, Hangout und Co. statt – das ist also nichts Neues. Viel wichtiger ist die Vermittlung der Unternehmenswerte, der Corporate Culture, und, nicht zuletzt, des Teamspirits. Diese drei Wege können euch dabei helfen, dies euren Bewerbern und Newbies auch digital näherzubringen:

 

1. Die Employee Journey startet mit dem ersten Call

Für Recruiter ist es wichtig, sowohl die fachlichen Skills, als auch den Team-Fit der Bewerber richtig einzuschätzen. Daher ist es hilfreich, wenn im ersten Gespräch neben einem Personaler auch ein zukünftiges Team-Mitglied mit in den Call kommt. So können alle Seiten früh herausfinden, ob die Erwartungen an den Job sich decken und die Vibes stimmen. Wenn das erste Gespräch positiv ausfällt, spricht nichts gegen einen zweiten Call mit dem gesamten Team – das ist nicht nur für den Bewerber aufschlussreich, sondern signalisiert auch den Kollegen, die mit ihm zusammenarbeiten werden, dass sie in die Entscheidung einbezogen werden und ihre Meinung wichtig ist. 

 

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2. Zugang zu allen relevanten Infos

Im digitalen Onboarding ist ein „Single Point of Information & Communication“ für die neuen Mitarbeiter sehr wertvoll, denn hier finden sie alle wichtigen Informationen, Ansprechpartner und Dokumente, ohne lange zu suchen, oder sich durchzufragen. COYO kann als eine solche Anlaufstelle fungieren euch und eure Newbies dabei unterstützen, auch remote einen optimalen Start hinzulegen. 🚀

 

3. Den Teamspirit digital erlebbar machen

Trotz, oder gerade wegen der räumlichen Distanz ist es wichtig, neuen Mitarbeitern vom ersten Tag an an ein Gefühl von Zugehörigkeit zu geben. Virtuelle Lunch-Dates, Kaffeepausen oder Team-Events eignen sich super für die Newbies und das Team, sich auch auf einer persönlichen Ebene auszutauschen. Das stärkt den Teamzusammenhalt und steigert die Motivation.

 

Der große Vorteil vom Remote Recruiting

Abgesehen davon, dass Remote Recruiting durch das Wegfallen von Reisekosten und hohem Zeitaufwand sehr viel effizienter ist, hat es einen weiteren ganz entscheidenden Vorteil: Es kann für standortunabhängige Jobs auf der ganzen Welt rekrutiert werden, was die Auswahl der Kandidaten quasi grenzenlos macht. 🌍

Die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeiter von unterschiedlichen Standorten aus optimal zusammenarbeiten: ein intuitives Tool für die digitale Vernetzung zwischen allen Mitarbeitern. Ein Social Intranet kann alle Kollegen miteinander connecten – unabhängig von Location und Zeitzone. Für eine reibungslose internationale Zusammenarbeit bietet COYO Sprachfunktionen an, die Informationen in verschiedenen Sprachen anzeigen und Posts, Kommentare und Seiten automatisch übersetzen. So steht einem internationalen Austausch nichts im Weg und alle können, unabhängig von ihrem Standort, auf das gesamte interne Wissen zugreifen. 

 

Remote Recruiting ist mehr, als eine Notlösung

Remote Recruiting darf nicht als Übergangslösung für Krisenzeiten gesehen werden – digitale Prozesse müssen sich als neuer HR-Standard etablieren. Ohne diese Bereitschaft wird es schwer, weiterhin gute Leute an Bord zu holen. Ergreift jetzt die Chance, eure Prozesse zu optimieren! Steckt nicht den Kopf in den Sand, sondern partizipiert von den Vorteilen und den neuen Freiheiten, exzellente Teams zusammenzustellen.

Das letzte Wort dazu übergebe ich an unsere Expertin Stephanie Joslyn, die als Vice President People & Culture mit ihrem Team u.a. das (Remote)Recruiting bei COYO rockt: 

 

„Mit dem ersten Lockdown im März 2020 wurde COYO plötzlich zur Remote-First-Company. Prozesse wurden von heute auf morgen auf den Kopf gestellt, wir haben viel umstrukturiert und die Employee Experience neu gedacht – auch im Recruiting und Onboarding, was seitdem komplett digital abläuft. Dabei hatten wir den klaren Vorteil, dass wir unser eigenes Produkt nutzen. Mit unserem Social Intranet als Plattform für die Interne Kommunikation haben wir weiterhin die Möglichkeit, unsere Unternehmenskultur zu leben und sie auch neuen Kollegen näher zu bringen. Meine Learnings: Remote Work und Digital Recruiting funktionieren – aber nur, wenn die Kommunikation transparent ist. Nur so können gemeinsam neue Lösungen gefunden und etabliert werden. Neue Prozesse dürfen nicht als Hindernis gesehen, sondern als Chance wahrgenommen werden. Und das ist bei COYO definitiv der Fall!”


Im Podcast von Startup Insider teilt Stephanie weitere Infos zur Optimierung von Remote-Prozessen und gibt Insights dazu, wie wir bei COYO mit den neuen Anforderungen und Chancen umgehen, die das Jahr 2020 mit sich brachte.

🎧 Hier kannst du reinhören!

Autor

Dorothee Thomsen

Unsere Online-Redakteurin Dorothee schreibt im COYO-Blog über New-Work-Trends, aktuelle Entwicklungen und alles, was über die einschlägigen Buzzwords hinausgeht.

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