So schaffst du interne Akzeptanz für neue Tools

Alle Blogbeiträge Veröffentlicht am 2.10.2020

Hand auf’s Herz – dass ein Social Intranet zahlreiche positive Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens haben kann, wissen wir alle. Effizienterer Wissensaustausch, die Steigerung des Wir-Gefühls, die Verbesserung der Kommunikation und des Informationsflusses sind nur einige von zahlreichen Vorteilen, die ein Social Intranet bringt. 

 

Der wichtigste Erfolgsfaktor

Wir sind uns also einig: so ein Social Intranet ist ziemlich cool. Allerdings gibt es einen ganz wichtigen Faktor, der entscheidet, ob euer Social Intranet erfolgreich sein wird oder nicht: die Nutzerakzeptanz und die damit zusammenhängende Nutzerpartizipation. Ihr könnt das modernste und schickste Intranet bei euch einführen – wenn es niemand nutzt, ist jede Mühe vergebens.

Die Akzeptanz der Mitarbeiter ist also eines der Schlüsselelemente für den Erfolg eures Social Intranets. Wie aber schafft man die Bereitschaft, das neue Tool auch zu nutzen? Vorhang auf für drei der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Nutzerakzeptanz.

 

1. Sichert auch die mobile Erreichbarkeit

Die erste Stellschraube, an der ihr drehen könnt, um die Nutzerakzeptanz gegenüber eures Social Intranets zu erhöhen, ist die Kompatibilität. Wie gut ist das Social Intranet mit dem Arbeitsalltag eurer Mitarbeiter kompatibel? Wie gut passt es zu ihrem Arbeitsstil? Und wie gut ist es tatsächlich erreichbar? 

Hier ein paar Beispiele: Produktionsmitarbeiter, Fahrer, Reiseleiter, Store-Mitarbeiter, Handwerker – sie alle haben eines gemeinsam: sie haben in der Regel keinen PC-Arbeitsplatz. Solltet ihr also ein Social Intranet einführen oder nutzen, welches nur aus dem eigenen Netzwerk erreichbar ist, oder ausschließlich über eine Desktop-Version verfügt, dann ist es für die oben genannten Berufsgruppe schlichtweg nicht verfügbar.

Das heißt aber nicht, dass ein Social Intranet nur für die Kollegen im Büro von Relevanz ist. Vor allem für eure mobilen Mitarbeiter ist es wichtig, sich als Teil des Teams zu fühlen und relevante Informationen genauso zuverlässig zu erhalten, wie andere Kollegen. Ihr solltet also akribisch darauf achten, dass euer neues Social Intranet wirklich für jeden und von überall erreichbar ist. Es sollte flexibel sein und sich an den Arbeitsalltag der Mitarbeiter anpassen – nicht umgekehrt. 

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2. Spielerisch Awareness schaffen

Klingt komisch? Der Spaßfaktor ist tatsächlich ein enorm wichtiger Treiber für die Nutzerakzeptanz. Neben einer einfachen Bedienung, welche dazu führt, dass die Nutzer sich gern im Social Intranet aufhalten, gibt es zahlreiche Gamification Ansätze, die die Nutzerakzeptanz eures Social Intranets erhöhen können. Schon vor Launch der neuen Kommunikationsplattform könnt ihr eure Mitarbeiter mit ins Boot holen. Veranstaltet zum Beispiel einen Namenswettbewerb. Wie soll eure neue Digitale Heimat heißen? Auf diese Weise informiert und aktiviert ihr eure Mitarbeiter bereits vor dem Launch, involviert sie in wichtige Entscheidungsprozesse und steigert somit von Anfang an Awareness und Involvement. Zusätzlich erreichen euch zahlreiche kreative Tipps für einen passenden Namen. 

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3. Interne Influencer als Multiplikatoren

Sucht euch gezielt Meinungsbildner und besonders aktive Nutzer heraus, und setzt diese systematisch als Multiplikator und interne Influencer ein, um ein positives Bild des Social Intranets innerhalb eures Unternehmens zu verbreiten und die Vorteile aufzuzeigen.

Wichtig ist hier, dass ihr Fürsprecher und aktive Nutzer in möglichst verschiedenen Positionen für euch gewinnt. Sensibilisiert auch die Geschäftsführung und Abteilungsleiter dafür, dass ihre Aktivitäten im Social Intranet enorm wichtig sind. Ein CEO-Blog, Q&A Sessions, offene Diskussionen und Video-Botschaften sind nur einige von vielen Beispielen, wie ihr mithilfe der Kollegen eine Digitale Heimat mit Relevanz für alle Mitarbeiter schaffen könnt.

 

Autor

Lisa Borchert

Lisa ist Product Marketing Managerin bei COYO und weiß nach 1,5 Jahren im Sales bei COYO ganz genau, was unseren Kunden wichtig ist. Auch in ihrer Masterthesis hat Lisa sich mit den Erfolgsfaktoren von Social Intranets beschäftigt. Sie ist also die Expertin, wenn es darum geht, die Theorie in die Praxis zu überführen und weiß, worauf ihr bei eurem Projekt von Anfang an achten solltet.