So geht smartes Community Management in COYO

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arrow-right Alle Blogbeiträge Veröffentlicht am 16.07.2021

Content ist King – das ist nix neues. Und am stärksten performt er dort, wo sich die Zielgruppe tummelt. In Communities hat sich eine daher Doppelspitze bewährt: zielgruppenspezifischer Content in Kombination mit einem durchdachten Community Management. Auf diese Weise enden Communities nicht als verstaubte Archive, sondern bieten echten Mehrwert für den Austausch und die gemeinschaftliche Zusammenarbeit. 

Das Community Management umfasst mehr, als die reine Administration einer Community, wie dem Einstellen von Gruppennamen, -beschreibung und Sichtbarkeit. Community Manager bringen die richtigen Menschen zusammen, motivieren, strukturieren und organisieren. In Zusammenarbeit mit dem Projektteam eines Kunden gingen wir von der T-Systems MMS sogar noch einen Schritt weiter – wir etablierten eine Community für Community Manager. Zweck dieser Community ist der Austausch von Best-Practices, Ideen und Fragen unter Gleichgesinnten. Diese Tipps können wir dir aus unserer Erfahrung für dein Community Management mitgeben:

 

Erwartungshaltung kommunizieren

Es gibt viele Wege, interne Communities zu pushen: über die Übersichtsseite, durch eine Einladung oder über geteilte Beiträge – und das sind nur einige Beispiele. In jedem Szenario ist die Community-Beschreibung der wichtigste Faktor, denn so wird der Zweck der Community direkt klar. Schreibe also am besten bereits in die Beschreibung, wozu deine Community sich eignet und was du dir von den Mitgliedern wünschst. Auf diese Weise wissen alle, wie sie sich einbringen können.

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Austausch anregen und fördern

Die Timeline innerhalb einer Community unterstützt die Kommunikation und den aktiven Austausch unter den Mitgliedern und kann dabei für auch Fragen und Anregungen genutzt werden. Für einen Community Manager ist es also wichtig, diese Timeline stets im Blick zu behalten. Falls nötig, können einzelne Mitglieder erwähnt und verlinkt werden, um sie explizit auf Timeline-Posts hinzuweisen. Es können übrigens auch ältere Posts erneut mit der Community geteilt werden, falls diese wieder relevant werden. Ein weiteres Werkzeug stellt die Sticky-Funktion dar. Diese kann beispielweise genutzt werden, um längerfristig relevante Inhalte ganz oben auf der Timeline zu fixieren oder kurzfristig relevante Inhalte hervorzuheben.

 

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Live is live

Kommentare in der Timeline oder unter Blog- und Wikiartikeln ermöglichen einen praktischen asynchronen Austausch. Auch analoge und digitale Veranstaltungen fördern durch zeitgleichen Austausch das Gemeinschaftsgefühl. In unserem Beispiel handelt es sich um den Community-Manager-Call. In diesem werden Themen diskutiert, die zuvor als Wiki-Artikel durch die Mitglieder eingestellt und vor jedem Call mittels Umfragen priorisiert werden. So sind die Themen für alle relevant.

 

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Auf exklusiven Content setzen 

Als Community Manger sollte man sich immer folgende Frage stellen: Welche Benefits bietet die Community ihren Mitgliedern? Hat man exklusiven Zugang zu Diskussionen und Austauschmöglichkeiten? Werden bestimmte Fragen nur in dieser Community beantwortet? Werden Inhalte gleichzeitig über andere Kanäle geteilt? Exklusive Inhalte führen zu mehr Traffic innerhalb der Community. Sind die Mitglieder dann erstmal in der Community, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie weitere Inhalte konsumieren und sich sogar aktiv einbringen. Der Content wird vor allem dann interessant, wenn es sich um wichtige Neuigkeiten handelt. Diese werden häufig über Blogartikel kommuniziert. In unserem Beispiel finden sich hier die Protokolle zu den communityinternen Calls.

 

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Blogartikel bieten aber noch mehr Möglichkeiten, das Community Management anzukurbeln: Im erweiterten Modus kann das Umfragewidget als Option zur aktiven Meinungsumfrage der Mitglieder genutzt werden. In diesem Beispiel wurden die Wunschthemen für den nächsten internen Call abgefragt.

 

 

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2-in-1: Wiki-Artikel clever nutzen

Die Themenvorschläge für die Community Calls werden von den Mitglieder selbst als Wikiartikel eingereicht. Wurden sie in den Veranstaltungen thematisiert, so wird das Protokoll unterhalb der Beschreibung des Themas eingefügt. Auf diese Weise sind die Wikiartikel nicht nur der Aufnahmeort des Themas, sondern beinhalten gleichzeitig auch die Outcomes der Veranstaltungen.

 

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Zusammenfassung

Nach 6 Monaten mit der Community-Management-Gruppe können wir festhalten, dass sich diese in COYO selbst wunderbar nutzen lässt, um die Seiten- und Gruppen-Manager genau dort abzuholen, wo sie selbst Community Management betreiben: in einer Gruppe innerhalb von COYO. Die offene Gruppe bietet den Mitgliedern die Chance, sich selbst einzubringen und die Richtung der Gruppe aktiv mitzubestimmen. 

👉🏻 Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag von unserem Partner T-Systems MMS.

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Autor

Jennifer Siebert

Jennifer Siebert ist Employee Experience Consultant bei T-Systems. Ihr Ziel ist es, ein auf die Unternehmenskultur angepasstes Skill-, Mind- und Toolset in Projekten zu realisieren.

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