02-5

Alles, was du schon immer über ein Mobile Intranet wissen wolltest

Mobile Intranet - du hast es schon gefühlte 1.000 Mal gehört, aber so richtig weißt du eigentlich nicht, was das bedeutet? Macht nichts, wir verwandeln dein gefährliches Halbwissen in echte Expertise und sagen dir nicht nur, welche Gründe es für die Einführung eines Social Intranets gibt, sondern auch was deine Blue-Collar-Worker damit zu tun haben und was Mitarbeiter-Apps sind (und wieso WhatsApp keine ist). Bereit? Dann lass uns loslegen!

 

Inhaltsverzeichnis


 

Mobile Intranet – Was ist das eigentlich? 

Fangen wir beim Ursprung an: Viele Unternehmen haben seit Urzeiten ein Top-Down-Intranet. Dort werden Unternehmensinformationen durch den Arbeitgeber veröffentlicht und die Mitarbeiter können die interne Kommunikation „konsumieren“, aber selbst nicht kommunizieren oder interagieren. Dieser Intranet-Dinosaurier ist längst überholt - und zwar vom Social Intranet.

„Ein Social Intranet ist wie ein Intranet, nur in cool.“

 
Hier stehen die kollaborative Zusammenarbeit und die aktive Wissensvermittlung im Fokus. Und auch die Förderung der Interaktion und die (auch standortübergreifende) Vernetzung ist wichtig: Nutzer und Abteilungen können eigenständig Content veröffentlichen und Kollegen darauf aktiv (beispielsweise mit Kommentaren oder Emojis) reagieren. 

Zusätzlich stehen im Social Intranet Wikis, Foren und Blogs zur Verfügung. Durch die enorm gestiegene Nutzung von mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones wird auch diese Art der internen Kommunikation immer wichtiger. Das Social Intranet wird auf dem Handy zum Mobile Intranet und alle Mitarbeiter bekommen alle Informationen  vom Schichtplan bis zur Sommerfest-Einladung - bequem per Push-Benachrichtigung aufs Smartphone. Vor allem für Mitarbeiter ohne täglichen Computerzugang ist das Mobile Intranet eine tolle Möglichkeit, viel schneller informiert zu werden und sich mit den Kollegen zu vernetzen.

Positiver Nebeneffekt: Durch die bessere Integration in die interne Kommunikation steigt die Produktivität.

01-8

Die wichtigsten Gründe für ein Mobile Intranet

Ihr überlegt noch, ob ein mobiles Intranet die richtige Lösung für euch ist? Wir haben die sieben wichtigsten Gründe für euch zusammengefasst.

 Alle Mitarbeiter werden erreicht

Eure Unternehmenskommunikation sollte nicht nur die Kollegen am Computer erreichen. Doch wie erreicht man Blue-Collar-Worker wie Verkäufer, Pfleger, Kellner und Lieferanten, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu einem PC haben? Mit einem Mobile Intranet haben diese Mitarbeiter über ihr Smartphone immer und überall Zugriff auf das Intranet, in dem auch die täglichen „Schreibtischtäter“ unterwegs sind. Alle Kollegen werden gleichzeitig über aktuelle News informiert, können untereinander Kontakt aufnehmen und fühlen sich gut in die interne Kommunikation integriert - egal, wo sie gerade sind.

Mobile Intranet = Zeit & Geld sparen!

Na klar, die Frage nach den Kosten ist häufig ausschlaggebend für die Anschaffung einer mobilen Intranet-Lösung. Tatsächlich stellt man sich da häufig mehr vor, als es eigentlich ist. Im Schnitt kostet die entsprechende Software pro Mitarbeiter und Monat oft nur so viel wie ein Kaffee - und spart gleichzeitig Zeit und Geld. Die Mitarbeiter werden dank des mobilen Intranets um einiges produktiver und müssen seltener in zeit- und kostenintensiven Meetings sitzen. Der Vorteil vom mobilen Intranet: Alles kann zu jeder Zeit von jedem Ort besprochen werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kosten für die Anschaffung der Hardware. Besonders beliebt: Bring your own device. Bedeutet, die Mitarbeiter nutzen ihr eigenes Smartphone. Anschaffungskosten? Nicht vorhanden. Einarbeitszeit? Minimal. Anwendungsfehler? Kaum.

Employer Branding: Mitarbeiter, die bleiben wollen.

In bewegten Zeiten wie diesen, liegt Unternehmen viel daran, Mitarbeiter an sich zu binden. Stichwort: Employer Branding. Ein mobiles Intranet fördert den Austausch mit und im Unternehmen und schafft ein enormes Zugehörigkeitsgefühl. Neben der verbesserten internen Kommunikation und dem unkomplizierten Einbringen neuer Ideen bietet das mobile Intranet neue Formen von Unternehmenstransparenz. Ein besonderer Bonus: Die schwindende Fluktuation poliert jedes Unternehmensimage auf. Und auch die Mitarbeitermotivation profitiert durch die Einführung eines mobilen Intranets. Denn nur, wenn ein Angestellter involviert wird, wird er sich aktiv einbringen.


Teste jetzt kostenlos COYO – Das Social Intranet für Unternehmen

 

Steigende Produktivität!

Du kennst das: Man steht im Fahrstuhl - und schaut aufs Handy. Man wartet auf den Bus - und zückt das Smartphone. Man sitzt beim Zahnarzt im Wartezimmer - und greift in die Tasche nach dem Telefon. Ganz automatischen versuchen wir so Zeit zu überbrücken, warum also die Zeit nicht produktiv nutzen. Ein Klick auf die Mobile-Intranet-App und „verlorene“ Zeit wird zur Arbeitszeit. Kurz einmal den aktuellen Stand eines Projektes checken, einem Kollegen eine Frage beantworten oder das neue Profilfoto eines Mitarbeiters kommentieren - von überall zu jeder Zeit.

Push-Benachrichtigungen: Nichts mehr verpassen!

Damit weder aktuelle News, noch wichtige Aufgaben oder neue Entwicklungen ungelesen verloren gehen, werden die Mitarbeiter per Push-Nachricht zeit- und ortsunabhängig auf ihrem mobilen Endgerät informiert. Wann und wie jeder Mitarbeiter seine Push-Benachrichtigungen erhält, kann er selbst einstellen. Btw: Je jünger die Generation, desto weniger populär ist die E-Mail. Es ist also viel einfacher, Nachwuchskräfte per App als per Mail zu erreichen. Es lebe die Push-Benachrichtigung. 🖤

Datenschutz? Yes, please.

Euer Kommunikationstool ist WhatsApp? Oder der Facebook Messenger? Aufgepasst. Diese Tools sind nicht nur organisatorisch ein Problem, sondern auch nicht datenschutzkonform. Whatsapp kann sogar richtig teuer werden - wieso und warum lest ihr in unserem Blog-Artikel „6 Gründe, wieso Unternehmen WhatsApp nicht intern nutzen sollten. Kundentermine per WhatsApp klären, den neusten Projekt-Status kurz per Facebook Messenger der kranken Kollegin mitteilen… - die Nutzung dieser Schatten-IT befindet sich außerhalb jeglicher Kontrolle und verstößt auch fast immer gegen bestehende Datenschutzregeln- und gesetze. Viel unkomplizierter wird es mit dem mobilen Intranet: Ein intuitiver Messenger, der einen geschützten Kommunikationskanal bietet.

Schneller & effektiver - Unternehmenskommunikation, die Spaß macht

Rund 70% der Bevölkerung besaß 2018 mindestens ein Smartphone. Tendenz: Steigend. Soziale Netzwerke, News-Apps, E-Learning - mittlerweile findet Kommunikation immer häufiger nur noch auf dem Handy statt. Doch was in unserem Privatleben ganz normal ist, steckt bei vielen Firmen noch in den Kinderschuhen. Ein mobiles Intranet bietet neben mehr Interaktivität und Transparenz noch weitere Vorteile

03-2

Warum Unternehmen auf WhatsApp verzichten sollten

Ihr habt euch entschieden: Ihr braucht eine Mitarbeiter-App! Jetzt seid ihr auf der Suche nach dem richtigen Anbieter und eine Kollege schlägt WhatsApp vor. Seine Argumente: Die App ist kostenlos und gefühlt jeder hat die Kommunikationsapp bereits eh auf dem Handy. Klingt gut, oder? Wieso sich WhatsApp nicht für den internen Einsatz eignet und welche Gefahren es birgt, haben wir dir in 6 Punkten zusammengefasst.

Dauerhafte Desktop-Version

Um die Desktop-Version von WhatsApp nutzen zu können, muss dein Smartphone dauerhaft damit verbunden sein. Fazit: Unpraktisch und problematisch bei Geräten mit schwachen Akkus.

Datenschutz: Es drohen Abmahnungen!

Durch die Bestätigung der AGB erlaubst du WhatsApp den Zugriff auf dein Telefonbuch. Der Konzern nimmt sich nun alle Daten, die er finden kann - auch von denen, die WhatsApp gar nicht nutzen. Durch die Bestätigung der AGB tritt WhatsApp jedoch jede Verantwortung an dich ab und es drohen teure Bußgelder. Ob man das Problem umgehen kann und weitere rechtliche Details findest du in unserem Blog.

Synchronisation? Unmöglich.

Du möchtest eine Chat-Gruppe für 411 Produktionsmitarbeiter gründen? Dann solltest du heute nicht mehr viel zu tun haben, denn jeder Mitarbeiter muss einzeln hinzugefügt werden. Und auch neue Kollegen oder andere, die kündigen, müssen stets händisch hinzugefügt oder entfernt werden. Bei größeren Unternehmen führt das zu einem massiven Zeitaufwand.

Unterlassene Hilfeleistung

WhatsApp ist Down oder ihr habt immer die gleiche Fehlermeldung? Sorry, aber das müsst ihr aussitzen. Während euch ein professioneller Social-Intranet-Anbieter stets helfend unter die Arme greift, dürft ihr bei WhatsApp keine Hilfe erwarten. Ein weiterer Grund, was euch WhatsApp nicht bieten kann, findet ihr im Blog 6 Gründe, wieso Unternehmen WhatsApp nicht intern nutzen sollten unter Punkt 6. 

„Sorry, ich bin privat hier.“

WhatsApp ist in unserer Kommunikation fest als privates Tool anerkannt, in dem wir uns nicht an firmeninterne Regeln halten müssen. Dort plötzlich Rahmenbedingungen festzulegen, wird sehr sehr schwer.

WhatsApp möchte nicht teilen.

Viele Firmen nutzen File-Sharing-Lösungen wie Sharepoint – diese werden jedoch nicht von WhatsApp unterstützt. Da unter Kollegen oft Dokumente verschickt werden, sollte ein Tool für die interne Kommunikation unbedingt dazu fähig sein.

Unser abschließendes Fazit zum Thema WhatsApp als Mitarbeiter-App findet ihr in unserem Blog.

04-1

Wie alle Mitarbeiter integriert werden – und wieso dann der Umsatz steigt!

Viele Unternehmen haben ein großes Problem: Ihre interne Kommunikation erreicht nie alle Mitarbeiter, sondern nur die, die täglich vor einem Computer sitzen. Während also die Büro-ler stets unkompliziert über die aktuellsten Geschehnisse informiert werden, müssen die Kollegen ohne PC-Zugang am schwarzen Brett nach Neuigkeiten Ausschau halten. So werden sie erst viel später (manchmal auch gar nicht) erreicht und die Folge bleibt nicht aus: Eure Blue-Collar-Mitarbeiter fühlen sich nicht wertgeschätzt und verlieren jegliche Motivation. Wie ihr das Problem mithilfe eines Mobile Intranet lösen könnt, welche Vorteile sowohl die Kollegen als auch das gesamte Unternehmen davon haben und wieso das Thema auch finanzielle Auswirkungen hat, erfahrt ihr jetzt.

Interne Kommunikation? Erreicht mich nicht.

Kellner, Pflegekräfte, Handwerker, Lieferanten… - sie alle haben etwas gemeinsam: Sie sind deskless Employees und werden nur schwer von der internen Kommunikation erreicht. Irgendwann verlieren sie das Zugehörigkeitsgefühl und die Motivation. Statt Wissen und Ideen beizusteuern und das ganze Unternehmen produktiver zu machen, arbeiten sie dem Feierabend entgegen. Jeden Tag. Zwischen ihnen und den White-Collar-Workern besteht oft Missgunst, da die Blue-Collar-Worker sich weniger wertgeschätzt fühlen. Effizientes Arbeiten wird so schwierig - es muss also einen Weg geben, um Blue- und White-Collar-Worker gleichzeitig in die interne Kommunikation zu integrieren. Die optimale Lösung für euer Problem? Ein mobiles Social Intranet.

 

Zwei Lösungen, eine funktionierende Kommunikation.

Mit dem Mobile Intranet erreicht ihr gleichzeitig sowohl deskless Employees als auch Desktop-Nutzer. Alle Arbeitnehmer, die täglich am Computer arbeiten, werden über das Social Intranet erreicht, während jeder Blue-Collar-Worker ganz unkompliziert per Smartphone auf dem Laufenden bleibt. Stichwort: Bring your own device. Eine Studie ergab außerdem, dass Mitarbeiter bis zu 30% effizienter sind, wenn sie häufig Social-Collaboration-Tools nutzen. Noch mehr Details dazu findet ihr in unserem Blog-Beitrag „Wie ihr Produktionsmitarbeiter besser integriert - und so den Umsatz steigert

 Teste jetzt kostenlos COYO – Das Social Intranet für Unternehmen

 

Welche Vorteile hat ein Unternehmen durch ein mobiles Intranet?

Durch den Einsatz eines mobilen Intranets verbessert sich vor allem die Zusammenarbeit von verschiedenen Abteilungen, Teams und Hierarchieebenen, während sich gleichzeitig dank der optimierten Prozesse die Motivation der Mitarbeiter erhöht. Durch diese Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit lässt sich außerdem eine Unternehmenswertsteigerung erzielen und auch der Umsatz profitiert. Besonders wichtig: Durch die Integration von Blue-Collar-Mitarbeitern in die interne Kommunikation kann Fachwissen effizienter geteilt, Probleme schneller erkannt und Produktionsabläufe nachhaltig verbessert werden. Standortübergreifende Prozesse werden beschleunigt, Probleme gelöst und innovatives Denken gefördert.

Du kannst dir noch nicht genau vorstellen, wie ein mobiles Intranet im beruflichen Alltag zum Einsatz kommt? Dann lies doch unser Beispiel im Blog

Welche Vorteile haben Mitarbeiter von einem Mobile Intranet?

Nicht nur das Unternehmen hat Vorteile durch das Mobile Intranet, sondern auch die Mitarbeiter selbst. Sie können in Echtzeit mit Kollegen, Teams und anderen Abteilungen kommunizieren, viel übersichtlicher Schichtpläne organisieren und private Gruppen für bspw. Gemeinsame Interessen gründen. In ihrer Timeline sehen sie die aktuellsten Firmen-News, werden gleichzeitig zu Events eingeladen und finden bei Fragen dank der Suchfunktion viel schneller den richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen und Probleme.

Fazit: Ein Mobile Intranet ist deshalb das perfekte Tool, um alle Mitarbeiter miteinander zu vernetzen und jeden Kollegen angemessen zu integrieren. Alle werden gleichzeitig erreicht - egal wann und wo sie arbeiten.

05-1

6 Tipps, wir ihr das perfekte Mobile Intranet für euer Unternehmen findet

Ihr seid bereit für ein mobiles Social Intranet und sucht nun nach geeigneten Anbietern? Sehr gut. Was ihr jedoch stets bedenken solltet: Nicht jede Mitarbeiter-App passt zu jedem Unternehmen. Um für euch das bestmögliche Tool zu finden, gibt es also vor, während und bei der Einführung eines Mobile Intranets einige Aspekte zu bedenken. Wir haben die wichtigsten strategischen Grundsätze und die relevantesten Features für euch aufgelistet.

 

1. Mobile Intranet: Keep it simple!

Während in der Desktop-Variante von der Hausordnung bis zur Dokumentation uralter Projekte verfügbar sein können, ist für das Mobile Intranet häufig „Weniger ist mehr“ das beste Motto. Um eure Bedürfnisse zu identifizieren, solltet ihr euch fragen, welche Funktionen und Informationen ihr mobil abrufen möchtet. Macht euch stets klar, dass euer mobiles Social Intranet intuitiv und übersichtlich sein sollte und nicht jede Funktion wirklich nötig ist. 

2. Bindet eure Kollegen ein

Stationär wie mobil ist es extrem wichtig, die Mitarbeiter in den Prozess um das neue Social Intranet zu involvieren. Warum? Eure Kollegen wissen genau, welche Features sie wie wann und wo brauchen und gleichzeitig steigert so eine Bedarfsfrage die Bindung ans Unternehmen. Tipp: Holt vor der Einführung eines Social Intranets (und auch danach!) Feedback ein und reagiert darauf. Mögliche Fragestellungen, die dir dabei helfen, findest du in unserem Blog-Beitrag „6 Tipps für ein besseres mobiles Intranet“.

3. Es lebe die Nutzerfreundlichkeit!

Eure Mitarbeiter sollen ihr Mobile Intranet lieben! Dafür sollten das Design, der Aufbau und die Nutzerführung intuitiv, übersichtlich und leicht verständlich sein. Kleine Fehler, die leicht zu vermeiden sind, kannst du im Blog nachlesen. Wichtig für ein mobiles Intranet: Eine gute Suchfunktion (speziell für Personen) und Textmengen zu reduzieren. Zusätzlich bietet eine harmonische Bildsprache starke optische Ankerpunkte.

4. Und welche Software passt zu mir?

Ja, das ist die Frage aller Fragen. Bei der Auswahl der richtigen Software solltet ihr vor allem darauf achten, dass es neben einer guten Desktop-Version, auch eine stimmige Mobile-Intranet-Variante gibt. Zwei getrennte Lösungen haben oft Kinderkrankheiten wie Schwierigkeiten mit der Synchronisation, einer konstanten Erreichbarkeit und bei der Auffindbarkeit von Daten. Außerdem sollte eure Software schnelle Ladezeiten haben, Wert auf einen gesetzeskonformen Datenschutz legen und easy zu bedienen sein, damit keine kostspieligen Schulungen auf euch zukommen. Ein weiterer Indikator für eine gute Social-Intranet-Software: Es gibt einen durchdachten „Onboarding-Prozess“. Mehr Details dazu findet ihr in unserem Blog unter Punkt 5.

5. Ein Mobile Intranet will genutzt werden!

Ein wichtiger Punkt ist es, die Anwenderakzeptanz gezielt zu fördern, denn ein mobiles Intranet kann nur so gut sein, wie der Prozentsatz seiner Nutzer. Glücklicherweise könnt ihr selbst Anwendungsfälle entwickeln, um die Nutzerakzeptanz zu fördern. Tipp: Es ist besonders hilfreich, die wichtigsten Anwendungen und Infos auch im Mobile Intranet zu integrieren. So gibt es immer einen Grund, sich im mobilen Social Intranet einzuloggen. Dank der Push-Benachrichtigung könnt ihr außerdem zu jeder Zeit wichtige Neuigkeiten versenden. Weitere Ideen, was eure Kollegen in eurem Social Intranet benötigen könnten, findest du in unserem Blog unter Punkt 4.

6. Nehmt euch Zeit

Um das ideale Mobile Intranet für euer Unternehmen zu finden, solltet ihr euch ausreichend Zeit nehmen. Betrachtet eure strategischen Grundsätze, bindet eure Mitarbeiter mit ein und wertet das Feedback sorgfältig aus. So könnt ihr beispielsweise Probleme mit der Nutzerakzeptanz („Ich will meine alten Kommunikationsgewohnheiten nicht aufgeben.“) schnell erkennen und nach einer Lösung suchen. Die Umstellung auf ein Mobile Intranet kostet Zeit und Hingabe - aber es lohnt sich.

Ein umfassendes Fazit findet ihr in unserem Blog "6 Tipps für ein besseres mobiles Intranet".

06-1

Ist die Mitarbeiter-App wirklich der digitale Alleskönner der internen Kommunikation?

Euer Unternehmen möchte sich modernisieren und sucht nach einer unkomplizierten Lösung, um einen problemlosen Start in die Digitalisierung zu schaffen. Nach der ersten Recherche merkt ihr schon: Der Markt ist überwältigend vielfältig und es ist nicht leicht, sich einen Überblick zu verschaffen. Wie sollt ihr so das richtige Tool für euer Unternehmen finden?

Bevor es richtig los geht, solltet ihr erst einmal eure Kollegen nach ihren Anforderungen und Wünschen für ihr neues Kommunikationstool fragen. Bei eurer Recherche werdet ihr dann herausfinden, dass die meistens Tools ähnliche Ansätze und Features anbieten - und nur der Schwerpunkt anders gesetzt wird. Einer dieser Schwerpunkte ist der Bereich „Mobilität“. Und spätestens jetzt werdet ihr zum Thema Mobile Intranet und Mitarbeiter-Apps vorgedrungen sein.

Kurze Frage: Was sind Mitarbeiter-Apps überhaupt?


Eine Mitarbeiter-App ist ein Ausspielmedium für Informationen von anderen Systemen auf eine kollektive und intuitive Art und Weise. Mit ihr sollen wirklich alle Mitarbeiter erreicht werden - vom Kollegen im Außendienst bis hin zum Produktionsleiter. Mitarbeiter-Apps können problemlos zu eurem existierenden System hinzugefügt werden und auch die meisten Mitarbeiter sind bereits geübt im Umgang mit mobilen Apps. Was die Einführung einer Mitarbeiter-App zusätzlich erleichtert, ist die hohe Usability des Tools, die dank eines aufgeräumten Funktionsumfanges genau so viel bietet, dass es den Nutzer nicht überfordert. Und auch die Corporate Identity lässt sich in das Design der App integrieren und fördert so nicht nur die Unternehmenskultur, sondern auch die Professionalität.

Hört sich super an, oder? Wieso ist die Mitarbeiter-App dann trotzdem nicht die eierlegende Wollmilchsau, die jede Firma sucht?


Es gibt eine große Schwierigkeit: Die täglichen Schreibtischarbeiter (White-Collar) und die Mitarbeiter ohne jeden PC-Zugang (Blue-Collar) müssen mithilfe der internen Kommunikation in ihrer Gesamtheit bedacht werden.
Die Lösung scheint so leicht zu sein: White- und Blue-Collar-Worker brauchen eine gemeinsame Mitarbeiter-App.

Problem Nr.1:
Diese Strategie setzt eine bring your own device policy voraus.

Problem Nr.2:
Während die eine Hälfte der Mitarbeiter das neue Tool täglich nutzt, verwendet die andere Hälfte es nur alle zwei Wochen. Zusätzlich werden einige statt der Mobile-Version die Desktop-Variante verwenden, da diese sich so besser in ihren digitalen Arbeitsplatz integrieren lässt.

Problem Nr.3:
Durch die unterschiedliche Nutzung entstehen unterschiedliche Anwendungsfälle. Desktop-Nutzer brauchen mehr Funktionen und im Intranet entstehen plötzlich Unternehmensinformationen, die eine Mitarbeiter-App nicht abbilden kann. So gelangen die Mitarbeiter am PC an einen viel größeren Informationsanteil und es bildet sich eine Kluft zwischen den Kollegen.

Tipp: Mehr Details zu den Funktionen, die White- und Blue-Collar-Worker gerne nutzen, findest du in unserem Blog.

 Teste jetzt kostenlos COYO – Das Social Intranet für Unternehmen

 

Aufgrund dieser Probleme werden für Mitarbeiter zwei verschiedene Welten geschaffen: Die einen arbeiten in ihrer umfangreichen Desktop-Welt, die anderen sind gelegentlich in der mobilen App-Welt zu finden. Die Administratoren müssen nun die Informationen auf zwei Tools aufteilen - oder eine Hälfte der Mitarbeiter hat nur einen beschränkten Zugriff. Fakt ist: Zwei Systeme für denselben Zweck über einen längeren Zeitraum zu pflegen ist extrem ineffizient.

Für eine standortübergreifende Kommunikation ist es wichtig, dass es eine zentrale Plattform gibt. Diese Plattform (häufig als Intranet bekannt) bietet alle Informationen, erhöht die Vernetzung zwischen den Kollegen und dient als Absprungbrett auf andere Kollaborationssysteme. Der Funktionsumfang auf Smartphones und Co. ist beschränkt, kann jedoch für die Desktop-Nutzung erweitert werden, während trotzdem dieselbe Plattform genutzt wird. Folglich wird sie auch als Front-Door-Intranet zum (digitalen) Arbeitsplatz eines jeden Mitarbeiter angesehen. Doch auch ein Front-Door-Intranet kann nicht über Nacht entstehen.

Fazit: Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau.

Trotzdem sind Themen wie Employee Engagement, Nutzerakzeptanz und transparentes Change Management Schlüsselfaktoren zu einer erfolgreichen Kommunikationsstrategie. Ein mobiles Social Intranet als digitale Heimat zu implementieren ist der erste Schritt, um eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation zu schaffen. Denn, es ist immer profitabler in eine revolutionäre Vision zu investieren, als in eine kurzweilige Verbesserung.

Picture of Melanie Mader
AUTOR

Melanie Mader

Statt Zahlen hat sie nur Buchstaben im Kopf: Unsere Online-Redakteurin Melanie schreibt im COYO-Blog über alles, was wichtig ist. Thematisch flexibel berichtet sie euch von den aktuellsten Entwicklungen und verrät dabei stets nützliche Tipps und Tricks.

VERÖFFENTLICHT AM

26.02.2019